Schritt für Schritt vom Lehrling zum Lehrer

Artikel Hauspost/Januar 2017
Daniel Böhmert hat für sein Alter schon einen ereignisreichen Weg bei der AWO hinter sich. 2011 schloss er die Ausbildung zur examinierten Pflegefachkraft ab. „Ich war ein sehr zufriedener Auszubildender. Besonders die praktische Arbeit in der Unfallchirurgie im Krankenhaus ist mir in Erinnerung geblieben”, sagt der 28-Jährige. Nach seiner Ausbildung wurde Daniel Böhmert in die AWO Tagespflege übernommen. Ein weiteres Jahr später war er bereits stellvertretender Pflegedienstleiter und ist es heute noch. „Das war gar nicht unbedingt von mir geplant. Es ist einfach so passiert”, lacht er.
Mit den Auszubildenden hatte er viel zu tun und so dauerte es nur zwei weitere Jahre, bis Daniel Böhmert eine sechsmonatige Weiterbildung zum Praxisanleiter machte. „Es ist wunderbar, den Schülern bei den Dingen helfen zu können, mit denen man selbst einmal Probleme hatte. Zu sehen, wie sie sich verbessern, ist ein tolles Gefühl. Aber am schönsten ist es immer noch, wenn man sie erfolgreich durch die Prüfung gebracht hat”, sagt er. Von zweien seiner Schüler weiß er, dass auch sie Interesse an der Weiterbildung zum Praxisanleiter haben. Er ist sich sicher, dass sie das schaffen werden, wenn sie die Prüfungen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Auch jetzt ist Daniel Böhmert beruflich noch nicht dort angekommen, wo er hinmöchte. Als nächstes ist ein 1,5-Jahre langer Kurs zum Pflegedienstleiter geplant. Jede ausgebildete Pflegefachkraft mit zwei Jahren Berufserfahrung habe die Chance, diesen Kurs zu belegen. „Zeitlich muss das natürlich so passen, dass es sich mit dem Job gut vereinbaren lässt”, erzählt der Praxisanleiter. Die Weiterbildungsangebote der Arbeiterwohlfahrt nimmt er immer gerne an.
jb

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