Schwerin erhält Bundespreis für „Kommune bewegt“

Ehrenamtsprojekt "Nebenan in Afrika" leistet gute Arbeit

Die Landeshauptstadt hat einen zweiten Preis beim bundesweiten Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“ errungen. Mit der Auszeichnung wird das gemeinschaftliche Engagement der Landeshauptstadt und zivilgesellschaftlicher Organisationen gewürdigt. Schwerin hatte 2013 als zweite Kommune in MV den Titel „Fairtrade-Stadt“ errungen und verteidigt diesen Titel gegenwärtig.

Migrations- und entwicklungspolitische Arbeit werden in der Landeshauptstadt von einem Netzwerk mit mehr als 50 Vereinen, Verbänden und Einrichtungen getragen. So unterstützen beispielsweise die Ehrenamtsinitiative „Nebenan in Afrika“ und die Tansania-Initiative der Schweriner Domgemeinde seit vielen Jahren die Entwicklungsarbeit in Afrika mit konkreten Projekten vor Ort. „Auf der Basis eines durchdachten Integrationskonzeptes verwirklicht unsere Stadt nicht nur den Spracherwerb, die berufliche Integration und Gesundheitsversorgung sondern auch die soziale, kulturelle und politische Teilhabe von Migranten gemeinsam mit deren Interessenvertretern“, so Schwerins Integrationsbeauftragter Dimitri Avramenko.

Der Preis wurde in Köln von einer Delegation unter Leitung von Gerlinde Haker, Vizepräsidentin der Schweriner Stadtvertretung, entgegen genommen. Die ersten Plätze im Wettbewerb belegten Marburg und Berlin-Mitte. Sie erhielten jeweils 20 000 Euro. Auf die zweiten Plätze kamen Schwerin und München, die sich über jeweils 15 000 Euro freuen konnten. Der Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“ wird alle zwei Jahre von der Organisation Engagement Global im Auftrag des Bundesentwicklungsministeriums durchgeführt.

(Artikel SVZ)

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