Spende für das "Deja vu"

Frank Lüdke sammelt in einer einmaligen Aktion Geld für Jugendliche – Aufgerüttelt hat ihn ein Beitrag über hungrige Schulkinder

Über eine unerwartet große Spende aus Pampow kann sich kurz vor Weihnachten der Schweriner Jugendtreffpunkt „Deja vu“ der AWO freuen. Frank Lüdke, Inhaber des Pampower Edeka-Aktiv-Marktes, übergab den Helfern am Montag einen Scheck von 2 500 Euro. Darin enthalten ist eine Spende von Martin Reis über 450 Euro. Ehefrau Christin Lüdke gab mit der Praxis Physiotherapie 500 Euro dazu.

„Ich war sprachlos, als ich den Anruf für die Spende bekam“, sagt Frank Pisulski, Leiter der Jugendhilfeeinrichtung auf dem Großen Dreesch. Die Nachricht kam genau zur richtigen Zeit. Der 56-jährige Sozialarbeiter plant gerade Projekte für das kommende Jahr. „Mit dem Geld können wir den Ausbau unserer Küche vorantreiben. Zudem wollen wir im kommenden Jahr ein regelmäßiges Frühstück für unsere Jugendlichen und eine einwöchige Sommerreise anbieten“, sagt Pisulski. So sprachlos wie Deja-vu-Leiter Pisulski am Telefon saß auch Frank Lüdke Mitte September vor dem Fernseher. Damals sah er einen Beitrag über die Schweriner Sozialeinrichtung, in dem die 23-jährige Jugendarbeiterin Rebecca Kirsch von Schülern berichtet, die noch am Nachmittag keine Mahlzeit zu sich genommen hatten.

Frank Lüdke setzte sich daraufhin mit dem Deja-vu-Team zusammen. Der Termin, der für 30 Minuten angesetzt war, dauerte schließlich zweieinhalb Stunden. Heraus kamen einige gemeinsame Projekte. „Wir konnten in diesem Jahr schon viele gute Dinge für die Kinder im Stadtteil umsetzen. Das können wir jetzt im nächsten Jahr fortsetzen“, betont Frank Pisulski.

Quelle: https://www.svz.de/22004837 ©2018

von madt

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