Viele leuchtende Kinderaugen

Artikel Hauspost/Februar 2017
Die Erzieher, die Kinder und ihre Eltern der AWO-Kita Igelkinder warteten schon sehnsüchtig auf den ersten Zugriff der Baggerschaufel für ihr neues Haus. Seit Dezember 2016 ist sie nun ganz nah: Wände werden abgerissen, Baggerfahrer von großen Kinderaugen beobachtet und Pläne für die nächsten Jahre geschmiedet. Die Kinder der Kita Igelkinder sind seit Wochen so aufgeregt, wie schon lange nicht mehr. Grund dafür ist, dass durch den Abriss eines alten Gebäudeteils nun Platz für Neues entsteht. Das Ziel der Bauarbeiten ist die Weiterentwicklung der Kita zum Eltern-Kind-Zentrum. Schon jetzt bereiten sich die pädagogischen Fachkräfte mit inhaltlichen und fachlichen Weiterbildungen darauf vor. „Zusammen mit den Architekten haben wir lange überlegt, geplant und gerechnet, wie unser Haus am Ende aussehen soll”, sagt Kita-Leiterin Alexandra Hartwig. Herausgekommen ist bei den Plänen ein Gebäude in Kleeblattform mit Bewegungsbad und viel Platz für neue Kinder. Groß und weitläufig soll es sein, aber auch offen und gemütlich für jeden – für Mädchen und Jungen, Große und Kleine, für Kinder mit und ohne Rollstuhl. Natürlich wurden die Wünsche der Kinder und Eltern einbezogen. Dazu gehören zum Beispiel eine neue Wippe und eine Höhle. „Von den Eltern sind einige dabei, die selbst vor zwanzig Jahren schon ihre Kindheit hier verbracht haben. Für sie ist es besonders spannend, zu sehen, wie die Wände langsam fallen”, erzählt Alexandra Hartwig. Dem Gebäude haben Besucher und Erzieher das Alter von 33 Jahren schon angemerkt. Einige Schönheitsreparaturen waren bereits nötig, damit sich alle weiterhin wohlfühlen können. „Im Vorfeld der Bauarbeiten sind die 24 Krippen-Kinder mit ihren Erzieherinnen in ein extra Krippengebäude umgezogen. Hier finden sie helle Räume und ausreichend Platz zum spielenden Lernen. Auf dem Hof kann momentan viel gestaunt werden und die Fachkräfte nutzen dieses Erlebnis für Projekte und Erinnerungsfotos. Allerdings lässt es sich neben dem großen Bagger nicht so gut spielen. Deshalb werden viele Ausflüge gemacht, zum Beispiel auf einen Spielplatz oder in den Wald – wenn der Wetterfrosch mitspielt, sogar mit dem Schlitten. Auch von innen wird die Kita mit vielen praktischen Möbeln und Spielzeugen ausgestattet. Bis dahin werden wohl noch viele interessante und außergewöhnliche Gespräche zwischen Bauarbeitern und neugierigen Kindern entstehen.

Juliane Brettmann (maxpress)

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